Premiere im Guldenhof: TonArt trifft Singgruppe

Eine Gruppe von dreizehn Erwachsenen steht lächelnd beieinander in einem modernen Innenraum mit Holzelementen und heller Beleuchtung. Auf einem Tisch im Vordergrund steht ein Getränk mit kleinen deutschen Fähnchen.

Vor 19 Jahren luden Wolfgang Pusch und zwei Sängerfreunde vom Liederkranz die Bewohner zur Singstunde. Es wurde eines der beliebtesten Angebote im Guldenhof. Im Juni endete die Ära Pusch und da waren große leere Fußstapfen, die es zu füllen galt.

Aber der Guldenhof wäre nicht der Guldenhof und der Liederkranz wäre nicht der Liederkranz, wenn da keine Lösung gefunden worden wäre. Man setzte sich zusammen und redete. Die Frau am Flügel, Monika Herrmann, übernimmt die Projektleitung der Singstunde. Der 1.Vorsitzende des Liederkranzes, Wilfried Haas, organisiert, dass aus einem Pool von zirka zwanzig Sängerinnen und Sänger, diejenigen vorbeikommen, die Zeit haben. Das neue Projektmodell war geschaffen. Am 17.Juli sollte es sich bewähren.

Und es bewährte ich hervorragend. Acht Sängerinnen von TonArt und ihr 1.Vorsitzender Wilfried Haas kamen. So als wären sie schon immer dabei gewesen, fügten sie sich in den Ablauf ein: setzen sich zwischen die Bewohner, halfen beim Umblättern der Liederbücher und ihre tollen Stimmen trugen alle auch durch anspruchsvollere Lieder und gaben Sicherheit und Harmonie. Monika Herrmann führte durch den Nachmittag durch launige Anmoderation der Lieder und ihr schönes Klavierspiel.

Eine ältere Frau sitzt an einem schwarzen Flügel und spielt nach Noten in einem modernen, hell beleuchteten Raum mit Holzwänden und einer Pflanze im Vordergrund.

Alle waren zufrieden und glücklich über die hervorragend gelungene Premiere. Zum Schluss sag man „auf Wiedersehn, auf Wiedersehn, bleib nicht so lange fort…“ und alle meinten das genauso. (für den Förderverein: Dr.Yvonne Kejcz)