
Gleich beim ersten Termin haben wir einen Treffer gelandet: Der Auftritt des Alphornbläser-Trios konnte in diesem Jahr tatsächlich wie geplant unter der Linde stattfinden. Nicht immer war uns Petrus in der Vergangenheit so gewogen. Vor zwei Jahren etwa mussten die Drei ihren Auftritt ins Haus verlegen.
Musik unter der Linde? Eigentlich in der Not geboren, in der Corona-Zeit, als keine Künstler, keine Musiker das Haus betreten konnten, haben wir die Auftritte ins Freie – unter die wundervolle Linde – verlegt. Das Format hat sich so bewährt, dass nicht nur wir Flinke Socken vom Förderverein es nach der Coronazeit weiterhin beibehalten wollten, auch die Mitglieder der Akkordeonklänge vom HHC Ditzingen hielten das für eine gute Idee. Die Damen haben intensiv nachgebohrt und so haben wir diese besondere Reihe wieder in unser Veranstaltungsprogramm mit aufgenommen. Für das Jahr 2026 haben und hatten wir vier Auftritte geplant; weitere nicht ausgeschlossen.

Den Auftakt haben nun die Alphornbläser Angelika und Peter Mutter aus Hirschlanden und deren Mentor Wolfgang Sczucka aus Stammheim gemacht. Für die Seniorinnen und Senioren hatten sie Stücke wie den Allgäuer Hirtenruf oder einen festlichen Alphornruf mitgebracht. Zwischen den einzelnen Stücken erörterte Peter Mutter die Geschichte des Alphorns und ging dabei zurück bis zu Vater Abraham.
Besonders gefreut hatten sich die Zuhörerinnen und Zuhörer, als das Trio „Kein schöner Land“ gespielt hat und sie gebeten wurden, mitzusingen. Zum Abschluss bliesen die Eheleute Mutter und ihr Freund Wolfgang Sczucka auf dem Alphorn zum Erstaunen ihrer Zuhörerschaft noch einen Walzer, und zwar den Staufener Alphornwalzer.
Weiter geht es mit Musik unter der Linde am 20. Juli. Wir freuen uns auf den Auftritt von Gerhard Küntzle und Helmuth Aunitz aus Kornwestheim, die sich als Duo Gute Laune angekündigt haben.
( Für den Förderverein Haus Guldenhof: Barbara Radtke)
