Musik unter der Linde? Wir brauchen einen neuen Namen!

Fünf Frauen sitzen in einer Reihe vor einem Gebäude und spielen Akkordeon. Sie tragen ähnliche Outfits mit schwarzen Oberteilen und weißen Hosen. Auf Notenständern liegen ihre Notenblätter und eine Frau trägt einen bunten Hut. Die Atmosphäre ist entspannt und ungezwungen.

Jetzt musste auch die dritte Veranstaltung, die wir für unser jüngstes Projekt „Musik unter der Linde“ geplant hatten, verlegt werden. Ein weiteres Mal haben wir kurzfristig umdisponiert und den Auftritt der Musikerinnen vom HHC Ditzingen in den Garten hinter dem Haus umgepackt. Dort am wunderschönen Brunnen unter wundervollen schattenspendenden Bäumen ließ es sich gut aushalten.

Das Quintett hatte ein tolles Potpourri an alten Schlagern, Ohrwürmern, Volksliedern und Songs zusammengestellt, das unserem Publikum unglaublich gut gefallen hat. Ein Heller und ein Batzen stand ebenso auf dem Programm wie An der Nordseeküste, Hoch auf dem gelben Wagen, das Kufsteinlied oder die Weiße Rosen aus Athen. Helga Schwabe, die alle Lieder angesagt hat, wechselte, sehr zum Amüsement der Seniorinnen und Senioren, passend zur besungenen Gegend ihren Hut und tauschte flott die tolle Kapitänsmütze gegen einen bezaubernden Strohhut.   

Eine Person mit rotem Hut und weißem Outfit steht im Freien und spielt Akkordeon. Vor ihr liegen Notenblätter, neben ihr steht ein Getränk auf dem Boden.

Klar, dass die begeisterten Zuhörerinnen und Zuhörer das unaufhörlich näher kommenden Ende der Top-Veranstaltung noch ein wenig hinausgezögert und sich eine Zugabe erklatscht haben. Alle waren am Ende glücklich: die Seniorinnen und Senioren vom Haus Guldenhof. Die Pflegekräfte, die liebenswürdigen Musikerinnen vom HHC und die Aktiven vom Förderverein. Letztere grübeln jetzt allerdings über dem Namen für die Projektreihe. Sollten wir sie nicht besser umbenennen in Musik am Brunnen, Musik im Guldenhof-Garten oder vielleicht… Lassen Sie sich überraschen.

(Für den Förderverein Haus Guldenhof: Barbara Radtke)