Gluthitze, Golden Girls und Genies im Guldenhof

Zwei ältere Männer musizieren im Haus. Einer spielt Conga-Trommeln, der andere Klarinette. Daneben steht ein Saxophon. Beide tragen weiße Hemden und schwarze Hosen. Im Hintergrund sind ein Notenständer und eine hölzerne Trennwand zu sehen.

Da waren wir Flinke Socken und die Pflegekräfte im Haus Guldenhof uns einig: Diesen Rekord hätten wir wirklich nicht gebraucht, den bisher heißesten Tag des Jahres! Ausgerechnet an unserem August-Kaffeenachmittag!

Eine Gruppe älterer Frauen tanzt fröhlich in einer Reihe und hält sich gegenseitig an den Schultern fest. Sie sind drinnen, umgeben von Tischen und Stühlen, über ihnen schimmern moderne runde Deckenleuchten. Einige tragen Masken und die Atmosphäre wirkt lebhaft.

Als wir uns im Vorfeld so unsere Gedanken gemacht hatten, was der Tag wohl bringen würde, hatte keine von uns geahnt, dass dem Publikum, den Bewohnerinnen und Bewohnern des Hauses, dem Pflegepersonal und uns Flinken Socken, noch viel mehr eingeheizt werden würde. Und zwar von dem Musiker-Duo Günther & Peter, dessen Einfallsreichtum offenbar keine Grenzen kennt.

Eine Gruppe älterer Menschen, einige davon im Rollstuhl, sitzt und steht in einem Gemeinschaftsraum um einen Tisch. Einige Pflegekräfte machen bei einem Line Dance mit und helfen anderen, mitzumachen. Der Raum ist hell, hat große Fenster und es herrscht eine lebendige, anregende Atmosphäre.

Das Tüpfelchen aufs I aber war die von Conny Weihing, ebenso neue Flinke Socke wie Heide Armleder und Hildegard Kettgen, angeführte Polonaise durch die inzwischen gut aufgeheizte Cafeteria. Da hielt es viele der Zuhörerinnen nicht mehr auf ihren Plätzen. Wer hätte sich das am Morgen des vergangenen Donnerstag vorstellen können?

Ein besonders herzliches Dankeschön gilt dem Mutter-Wolf-Duo, einfallsreiche Genies, die der Gluthitze erfolgreich Paroli geboten habten.

(Für den Förderverein Haus Guldenhof: Barbara Radtke)