Brüderchen und Schwesterchen

Brüderchen und Schwesterchen, ein Märchen der Brüder Grimm,  hat die Seniorinnen, die zur Märchenstunde in den wunderschönen Wintergarten im Haus Guldenhof gekommen waren, sehr beschäftigt und beeindruckt. Der Auftakt, so haben sie festgestellt, ähnelt sehr dem von Hänsel & Gretel. Überhaupt haben sie viele Querverbindungen zu anderen Grimm´schen Märchen hergestellt.   

Ein Tablett mit selbstgebackenen Keksen in verschiedenen Formen, darunter Tiere und Kronen, bestäubt mit Puderzucker. Sie werden auf einer weißen Deckchendecke auf einer dunklen Tischdecke präsentiert.

Und wie in vielen Märchen durften die Zuhörerinnen auf ein gutes Ende hoffen – zumindest für die Geschwister und den Retter aus der Not, den guten König. Das in ein Reh verzauberte Brüderchen erhielt seine menschliche Gestalt zurück, das Schwesterchen wurde Königin und glückliche Mutter.

Ein Aquarell zeigt eine ruhige Waldszene mit Bäumen, einem fließenden blauen Bach und einem Hirsch, der am Wasser steht. In den Grasflächen wachsen Pilze und im Hintergrund sind Hügel zu sehen.

Das Märchen-Team hat wieder versucht, möglichst viele Sinne anzusprechen.  Es gab viel zu sehen und zu hören. Wolfgang Pusch hatte einige der interessantesten Szenen wieder mit dem Pinsel zu Papier gebracht; in die Rolle der Erzählerin war Barbara Radtke geschlüpft. Gut zu tun hatte auch der Geschmackssinn, denn Erika Kocher und Ute Pusch hatten wieder ihr Können als Leiterinnen der königlichen Hofküche und der königlichen Hofbäckerei unter Beweis gestellt mit gar köstlichem Naschwerk.

Sechs Pappbecher gefüllt mit frischem Obst, darunter Aprikosenscheiben, Himbeer- und Blaubeerscheiben, ordentlich angeordnet auf einem hellblauen Hintergrund.

Am Ende waren auch die Zuhörerinnen und die Märchenfrauen glücklich – der einzige Wunsch der offen blieb: in diesem Sommer noch ein Märchen am Brunnen vorzutragen und zu hören. Vielleicht spielt Petrus da ja mit. (Barbara Radtke)