Im Märchensalon des Fördervereins: Das Zwergenmützchen

Auf de Suche nach einem neuen Stück für den Märchensalon ist das Trio dieses Mal bei dem Apotheker, Archivar und Bibliothekar Ludwig Bechstein fündig geworden. Er hat, wie auch die Brüder Grimm, Volksmärchen gesammelt und diese dann als Märchenbuch herausgegeben.

Besonders angetan hatte es den Märchenerzählerinnen das Zwergenmützchen. Wie so oft in den deutschen Märchen ziehen drei Brüder hinaus in die Welt und erleben schier Unbeschreibliches. Zuhause beim alten Vater, dem armen Müller, harrt traurig die Schwester der Jungs aus. Traurig nicht nur, weil sie ihre Brüder vermisst, unglücklich auch, weil sie, arm wie eine Kirchenmaus, keine Chance sieht, ihren Liebsten zu ehelichen. Doch der Jüngste, ein besonders pfiffiges Kerlchen, besiegt die Zwergenschar in den Bergen und wird zur Rettung für die ganze Familie.

Natürlich haben alle das Happy End mitgefeiert. Die wunderbaren Zeichnungen stammen aus der Feder von Wolfgang Pusch, um die Requisiten haben sich Erika Kocher und Ute Pusch gekümmert. Die beiden Damen sind mit sichtbarem Vergnügen auch wieder in die Rolle der königlichen Oberhofköchin und der königlichen Oberhofköchin geschlüpft und haben gar Köstliches auf den Tisch gezaubert. Den Zuhörerinnen, die mitgefiebert haben bis zum guten Ende, hat das Bechstein-Märchen, vorgetragen von Barbara Radtke, gut gefallen.

Und nun hoffen alle auf einen schönen Sommer, damit das Sommermärchen im Juni am Brunnen vorgetragen werden kann.

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