Die fleißigen Handwerker und das Museum im Koffer: ein unterhaltsamer Kaffeenachmittag

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Quirlig, fröhlich und vergnügt: Die Rede ist von den Kindergartenkindern aus dem Mozartweg, die den Juni-Kaffeenachmittag des Fördervereins im Haus Guldenhof bereichert haben. Die Jungen und Mädchen sangen mit Begeisterung ihre Lieder und untermalten das Gesungene mit viel Bewegung. Das alte Volkslied von den fleißigen Handwerkern gefiel Kindern wie Senioren gleichermaßen gut.    Fast nahtlos ging es dann weiter, denn die Leiterin des Gerlinger Stadtmuseums stand schon mit ihrem Museum im Koffer parat.

Gespannt warteten die Senioren wie die Flinken Socken darauf, was Dr. Catharina Raible dieses Mal   auspacken würde. Gleich, ob Milchkanne, Mehlsack oder Kittelschürze, sofort wurden bei den Senioren Erinnerungen wach an früher. Schwerer mit dem Erraten als beim Mehlsack taten sich die Senioren mit einem Gegenstand, der ein wenig an eine Schultüte erinnerte. Die Leiterin des Stadtmuseums zauberte aus ihrem Museumskoffer eine farbenprächtige Orgelpfeife, die ein Flüchtling aus Syrien mit nach Gerlingen gebracht hatte.

Bereitwillig ließen sie sich von der Kunsthistorikerin interviewen, was für sie Heimat bedeutet. Die Antworten unterstrichen, was Catharina Raible zuvor schon in ihrer Power Point Präsentation dokumentiert hatte: Es gibt ganz unterschiedliche Vorstellungen von Heimat und viele Menschen wie Heimatvertriebene oder Flüchtlinge haben eine alte und eine neue Heimat.

Heimat hat viele Gesichter! Dass der Titel der Wechselausstellung im Stadtmuseum Gerlingen sehr gut gewählt ist, zeigte sich nun auch beim Ausflug der Museumsleiterin in die Nachbarstadt Ditzingen, in den Guldenhof.

 

(Für den Förderverein Haus Guldenhof : Barbara Radtke)

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