Danke Michael Brenner

In einem Restaurant steht eine Frau, die in ein Mikrofon spricht, zwischen zwei Männern, die klatschen.

Die Heidehof-Stiftung hatte zur Verabschiedung ihres langjährigen Geschäftsführers in die Seemühle in Roßwag eingeladen; 120 seiner Weggefährten waren gekommen, um Michael Brenner Danke und adieu zu sagen. Stark vertreten auch die Ditzinger mit Bürgermeister Ulrich Bahmer, mit Nadine Kaiser, der Leiterin von Haus Guldenhof, ihrer Vorgängerin Sigrid Hessler und Geschäftsführer Markus Kaufmann.  Auch der Förderverein mit dem Vorstandsteam Angela und Dr. Michael Munz und Barbara Radtke ist von der Partie gewesen.

Interessiert und aufmerksam hat die Abordnung aus Ditzingen die Reden mitverfolgt, mit denen die Enkel des Firmengründers Robert Bosch und Gesellschafter der Heidehof-Stiftung, Johanna Bosch-Brasacchio und Matthias Madelung, die berufliche Laufbahn des Münchingers launig hatten Revue passieren lassen. Gestartet als Geschäftsführer des Gerlinger Breitwiesenhauses war der gelernte Kaufmann und Sozialarbeiter maßgeblich am Entstehen des Pflegeheims in Hirschlanden beteiligt, das 2006 seinen Betrieb aufgenommen hat. Folgerichtig sollte Michael Brenner auch die Geschäftsführung im Guldenhof übernehmen: Daraus sind dann 17 erfolgreiche Jahre geworden. 2010 wurde der Betriebswirt zudem in die Geschäftsführung der Heidehof-Stiftung berufen.

Ein Mann in einem gemusterten Hemd mit Knöpfen und Brille hält ein Blatt Papier hoch, während er in einer Bar spricht.

Dr. Dagmar Wolf, einst wichtige Partnerin für Michael Brenner zum Thema Bildung in der Robert-Bosch-Stiftung, porträtierte den Kollegen so treffend, dass nicht nur das Ditzinger Team begeistert applaudiert hat. Ja, so hatte dieses den so treffend Charakterisierten auch erlebt: Kartoffeln schälend im Guldenhof, um das Küchenteam zu unterstützen. Und kam prompt zu spät zu seiner ersten Besprechung bei der Robert-Bosch-Stiftung. Deutlich wurde durch diese Anekdote, wie nah der Denker und Visionär an den Menschen in seinem Umfeld gewesen ist, die Hilfe benötigten. Und das sollte so bleiben bis zuletzt. Oft hat er auch in der Seemühle ausgeholfen, einem von der Heidehof-Stiftung geförderten Inklusionsbetrieb. Das Thema Inklusion – ebenso wie das Thema Bildung – war und ist ein Herzensthema von Michael Brenner. 

Die Ditzingen-Hirschlanden-Abordnung hat die Gelegenheit genützt, dem Mann, der so viel für den Guldenhof getan hat, der Mitglied im Förderverein Haus Guldenhof ist und sich  jahrelang im Vorstand engagiert hatte, von Herzen zu danken. Und hat nachdrücklich den Wunsch geäußert, mit ihm auch weiterhin in Verbindung zu bleiben. (Für den Förderverein Haus Guldenhof: Barbara Radtke)