Unglaublich: Singstunde findet zum 150. Mal statt!

Sechs ältere Menschen haben sich in einem gut beleuchteten Raum mit Holzakzenten versammelt. Vier stehen, zwei sitzen und benutzen Gehhilfen. Im Hintergrund ist ein schwarzer Flügel zu sehen. Eine Person hält ein Stück Papier, eine andere einen Gehstock.

Im Herbst 2007 trafen sich drei Sangesbrüder mit zwei ihrer Ehefrauen, um im Haus Guldenhof gemeinsam mit den Bewohnern zu singen. Wolfgang Pusch hatte die Idee, die ein riesiger Erfolg werden sollte. Eberhard Schill am Flügel sorgte dafür, dass alle sicher durch die Melodie fanden. Schnell sprach es sich im Haus herum, welche Freude das gemeinsame Singen machte und auch darüber hinaus vom Ort kamen immer mehr zum monatlichen Singen.

 Die Singstunde wurde eine Erfolgsgeschichte, die mit Unterbrechung durch Corona, bis heute andauert. Wolfgang Pusch, Eberhard Schill, Erika Kocher und Ute Pusch sind die ganz Zeit dabeigeblieben, weil sie die Freude, die sie schenken, vielfach von den Senioren zurückgespiegelt wird. Die Volkslieder wecken Erinnerungen, setzen Emotionen frei, schaffen Gemeinschaft und Zusammengehörigkeitsgefühle. Das tut allen gut. Man braucht sich nur umschauen und sieht, was es sonst ganz selten im Heim gibt: alle machen mit und alle sind bei der Sache. Jede einzelne Singstunde ist ein wunderbares Geschenk für die Bewohner.

Eine Gruppe älterer Menschen in Freizeitkleidung versammelt sich in einem Raum, einige sitzen auf Stühlen, andere stehen. Sie scheinen Geschenktüten von einer Frau in blauer Uniform zu erhalten. Der Raum ist mit Holz dekoriert und im Hintergrund stehen Tische.

Dafür bedankte sich der Förderverein bei seinen Aktiven Wolfgang Pusch, Eberhard Schill, Erika Kocher und Ute Pusch mit einem kleinen Geschenk und dem großen Wunsch, dass es noch viele schöne Singstunden geben möge. Auch das Haus Guldenhof bedankte sich beim Singstundenteam mit Geschenken und großer Anerkennung. (Für den Förderverein: Dr.Yvonne Kejcz)