Ganz Paris träumt von der Liebe, die Mühle im Schwarzwälder Tal und Griechischer Wein

Die Flinken Socken waren mindestens genauso überrascht wie die Seniorinnen und Senioren aus dem Haus Guldenhof: zum ersten Kaffeenachmittag hatten die Fördervereins-Damen offenbar – völlig ahnungslos – eine Reiseveranstalterin eingeladen. Und was für eine! Andrea Großmann nahm alle Gäste mit und organisierte eine große Reisegesellschaft. Und ab ging die Post! Eine halbe Stunde nur hat diese Weltreise gedauert. Die Musik kennt eben keine Grenzen, keine Schranken.

Eine Person mit Mundschutz sitzt in einem Innenraum und spielt Akkordeon. Davor liegen Notenblätter und ein Notenständer. Im Hintergrund sitzen Menschen an einem Tisch und ein Rollstuhl ist zu sehen.

Flinke Socken wie Senioren hatten einen Riesenspaß beim Raten: Wohin sollte die Reise gehen? Den Ratewettbewerb haben eindeutig die Seniorinnen und Senioren gewnnen. Oft hatten sie schon bei den ersten Akkordeonklängen herausgefunden, ob Andrea Großmann sie mit an den Wolfgangsee oder nach Babylon, nach Amsterdam oder nach Kufstein, auf die Reeperbahn in Hamburg oder in die Berge Tirols mitnehmen wollte.

Eine handgeschriebene Liste mit dem Titel „Wir verreisen“ auf einem an ein Fenster geklebten Blatt Papier. Sie enthält verschiedene Städte- und Ländernamen wie Amsterdam, Paris, Wien und mehr, geschrieben in verschiedenen Farben.

Gegen Ende eines wundervollen Nachmittages dankten die Flinken Socken der Hirschlanderin sehr herzlich: Sie ist längst schon Stammgast im Guldenhof, und doch gelingt es ihr jedes Mal aufs Neue, ihr Publikum mit einer ganz besonderen Idee zu überraschen.

(Für den Förderverein Haus Guldenhof: Barbara Radtke)