Mega gut: Martin Gutjahr

 

Ein älterer Mann spielt Akkordeon für eine Gruppe lächelnder Senioren, die in einem hellen Gemeinschaftsraum um einen Tisch sitzen, und sorgt so für eine fröhliche, gesellige Atmosphäre.

Zum x-ten Male war er vergangene Woche wieder zu Gast im Guldenhof. Mit Hirschlanden ist Martin Gutjahr aus „Eeeesenga“, einem Stadtteil der Großen Kreisstadt Vaihingen an der Enz, seit vielen Jahren eng verbunden. Und auch der x-te Auftritt war wieder so was von gut: Der   frühere Besenwirt präsentierte sich in absoluter Bestform. Klar, dass seine gute Laune    ansteckend gewirkt hat auf sein Publikum, die Seniorinnen und Senioren aus dem Haus, die Gäste aus der Tagespflege, die Nachbarn vom Betreuten Wohnen, das Pflegepersonal und die Flinken Socken des Fördervereins. Und wenn dann die Postbotin auch noch fröhlich mitsingend das Haus wieder verlässt, dann muss es einfach schön gewesen sein.

Ein älterer Mann in einem karierten Hemd und einer grauen Hose lächelt, während er in einem Restaurant auf einem schwarz-weißen Hohner-Akkordeon spielt.

Der Schalk saß ihm aber auch im Nacken und so stimmte er fröhlich den Schneewalzer an, auf dass es den Gästen im Café doch sogleich kühler werden sollte. Mit seinem Akkordeon suchte er wirklich jeden Gast persönlich auf, fragte nach Wünschen, erzählte hier und da eine witzige Anekdote und nahm alle mit in die Kleine Konditorei oder ins Weiße Rössl am Wolfgangsee.

Das einzige Problem, nein Problemchen, mit Martin Gutjahr: Es will niemand aufstehen und nach oben, nach nebenan oder nach Hause gehen, ehe er nicht endgültig sein Akkordeon zur Seite stellt. Und der Ensinger hat eine schier unglaubliche Ausdauer, spielt immer noch ein letztes, ein allerletztes und… Lied. Toll, dass der Hobbymusiker so gerne in den Guldenhof kommt. Gerne und schon bald wieder!

(Für den Förderverein Haus Guldenhof: Barbara Radtke)