
Der rote Teppich war ausgerollt, Stehtische aufgestellt und unter weißen Pavillons warteten Sekt, Saft und Häppchen auf die Gäste. Und sie kamen in Scharen, um am 21. März gemeinsam mit uns 20 Jahre Haus Guldenhof und seinen Förderverein zu feiern.
Ziemlich genau vor zwanzig Jahren kam der damalige Ministerpräsident Günther H. Oettinger zur Eröffnung, und er ließ es sich nicht nehmen, auch zum Jubiläum dabei zu sein. In seinem Grußwort sprach er von der großen Wertschätzung, die der Guldenhof genießt und der Bedeutung, die ihm angesichts der alternden Gesellschaft zukommt.
Oberbürgermeister Michael Makurath erinnerte an den kommunalpolitischen Prozess, der zur Ansiedlung des Hauses führte. Ganz besonders hob er die Bedeutung des Fördervereins und seiner Ehrenamtlichen für die Integration in die Stadtgesellschaft hervor.
Der neue Vorsitzende des Fördervereins Dr. Michael Munz gab sichtlich stolz einen Überblick über die vielfältigen Aktivitäten des Vereins. Der Guldenhof soll ein pulsierenden Begegnungsort in Hirschlanden bleiben.
Frau Johanna Bosch-Brasacchio erinnerte an die Überlegungen und Entscheidungen, die zur Gründung des Hauses geführt hatten. Sie sprach ausführlich über die soziale Tradition ihrer Familie und lobte die Mitarbeiter des Guldenhof.

Die Heimleiterin Frau Nadine Zenker-Kaiser lud die vielen Besucher dann zu Kaffee und Kuchen ein. Ein buntes Programm mit Musik, Fotoschau über zwei Jahrzehnte, Hausführungen und einer tollen Tombola sowie kleinen Brezeln von unseren Bäckern sorgten für Unterhaltung und gute Stimmung.

Die Gäste waren durchweg begeistert. Wir hörten auch viel Lob von Besuchern, die extra von außerhalb angereist waren, um den Guldenhof zu erleben. Das konnten sie auch, denn er präsentierte sich in Bestform: aktiv, kreativ, kompetent und integrativ. Allen Haupt- und Ehrenamtlichen, die dieses schöne Fest geplant, vorbereitet und durchgeführt haben, sei Dank. Ein besonderer Dank gilt unserem Besuchshund Bruno, der von Anfang des Festes mit dabei war und tapfer Reklame für Haus und Verein machte. Höchst erfolgreich übrigens: Zusammen mit unserem erfahrenen höchst genialen Mitglieder-Werbe-Team gelang es doch, gleich sechs neue Mitglieder zu werben. Gegen Ende allerdings schlief Bruno am Tisch des Fördervereins erschöpft ein. (für den Förderverein: Dr. Yvonne Kejcz)

