Zu Gast im Guldenhof: Max von der Pausenmusik

Eine Gruppe älterer Erwachsener in blauen Hemden, weißen Hosen und Strohhüten spielt Akkordeon und singt in einem modernen Innenraum und unterhält sitzende Menschen. Ein kleiner schwarzer Hund liegt auf dem Boden im Vordergrund.

Max ist natürlich nicht alleine zum Kaffeenachmittag gekommen. Mitgebacht hat er sein Frauchen Lisbeth und deren Mann Heiner, Aron und Elke, Irene, Adelheid, Xaver und Rosmarie. Nur den kranken Wolle, jenen Mann, der sonst die Fäden zieht, hat der hübsche Dackelhund zuhause gelassen, damit dieser sich auskurieren konnte. 

Schnell wurde dem aufmerksamen Publikum klar, dass es sich bei Max um ein ganz besonderes Exemplar von Hund handelt, das genaugenommen nicht auf Max, sondern auf Maaaaaaax mit sieben As in der Mitte hört; wenn er denn hören will. Es gab tiefe Einblicke in das Leben des zwölfjährigen Familienhundes, für dessen Erziehung Lisbeth und Heiner Oxford Englisch gelernt haben und dem das Paar erstmal das Bellen beibringen mussten. Kostproben von seinen inzwischen erlernten Bell-Künsten hat der hübsche Kleine übrigens keine gegeben, hat stattdessen die Bühne den acht Pausenmusikern überlassen.

Eine Gruppe älterer Menschen, einige in Rollstühlen, sitzt in einem hell erleuchteten Café oder Lounge-Bereich zusammen, lächelt und genießt die Gesellschaft der anderen. Eine Betreuungsperson steht in der Nähe, und von der Decke hängen bunte Lichter.

Diese haben mit ihrem Mix aus Köhler-Liesel, Millionen von Sternen (Andrea Jürgens), Schuld war nur der Bossanova oder Anneliese (Peter Alexander) die Herzen ihrer Zuhörerinnen und Zuhörer ebenso erobert wie zuvor Max. Klar, dass Seniorinnen und Senioren, Betreuungschefin Caren Schröter mit ihrem Team und die Flinken Socken in schönster Übereinstimmung eine Zugabe erklatscht haben: Und was wäre dafür schöner als das berühmte Lied der Schürzenjäger, die Sierra Madre.

Es hagelte am Ende unzählige Komplimente für diese bemerkenswerte musikalische Gruppe vom HHC Markgröningen. Das schönste Lob aber hielt eine Seniorin für die Pausenmusiker parat, die von der ersten bis zur letzten Minute mitgesungen und sich gegen Ende an die Flinken Socken gewandt hatte: „Wenn Sie jetzt die Uhr bitte um eine Stunde zurückstellen könnten!“

Diesen Wunsch konnten die Flinken Socken leider nicht erfüllen; stattdessen versprachen sie, die Sängerinnen und Sänger auch im nächsten Jahr wieder in den Guldenhof einzuladen, dann zu ihrem sechsten Auftritt! (Für den Förderverein Haus Guldenhof: Barbara Radtke)