
Für viele gilt Freitag der 13. als Unglückstag. Ganz das Gegenteil war er diesmal im Guldenhof: beim gemeinsamen Singen sprudelten die Glückshormone Endorphin, Dopamin und Serotonin nur so. Man sah es an den Gesichtern und spürte es an der Stimmung. Von der Forschung wissen wir, dass beim Singen Stress abgebaut und das „Kuschelhormon“ Oxytocin freigesetzt wird, das Vertrauen und Zusammengehörigkeitsgefühl stärkt. Ein richtiger Wohlfühlbooster wird also freitagnachmittags geboten, und die meisten Bewohner nutzen das Angebot gerne und begeistert.
Seit fast 20 Jahren sorgt ein Team um Wolfgang Pusch, dem Dirigenten, dafür, dass diese Freitage Wohlfühltage sind. Am Klavier gab es in dieser Zeit einmal einen Wechsel, heute begleitet Frau Herrmann die Sänger. Damit sich alle gut zurechtfinden, im Raum und in den Liederbüchern, unterstützen die Damen Kocher und Pusch von Anfang an. Neu und mit großer Freude dabei ist Frau Liang.

Der Förderverein ist sehr stolz auf das Team von Wolfgang Pusch, das großartige Arbeit leistet und von den Bewohnern hochgeschätzt wird. Wir hoffen, dass diese „Glücksritter“ noch viele Singstunden gestalten und bedanken uns für 20 Jahre vorbildliches Engagement.
Am Freitag den 13. Stand auch das Lied „oh du lieber Augustin alles ist hin“ auf dem Programm, aber der deprimierende Text und das vieldeutige Datum schafften es kein bisschen die prima Stimmung und das gute Gefühl zu beeinträchtigen. (Für den Förderverein: Dr.Yvonne Kejcz)
