
Die Flinken Socken sind mit einer rekordverdächtigen Präsenz in den neuen Reigen von insgesamt zwölf Kaffeenachmittagen im Haus Guldenhof gestartet: 13 Ehrenamtliche des Fördervereins haben am vergangenen Donnerstag für eine wunderschöne winterliche Tisch-Deko gesorgt, haben ihre Gäste, die Seniorinnen und Senioren aus dem Haus, aus der Tagespflege und vom Betreuten Wohnen liebevoll umsorgt, haben Kaffee und Kuchen serviert, haben sich mit den älteren Damen und Herren über das zurückliegende Weihnachtsfest ausgetauscht…
Der Star an diesem winterlichen Nachmittag aber war unzweifelhaft der Leonberger Alleinunterhalter Rainer Kühnle, dem es auf Anhieb gelungen war, nicht nur die Gäste im Cafébereich des Guldenhofs für sich zu gewinnen, der Funke ist schneller noch auf die neue Leiterin des Sozialdienstes, Caren Schröter, und ihr Team übergesprungen; die bestens gelaunten Pflege- und Betreuungskräfte, die zur Begeisterung der Flinken-Socken-Schar getanzt, gesungen und gelacht haben, dürften nach diesem besonderen Einsatz am Abend jeden Muskel im Körper einzeln gespürt haben.
Rote Rosen, rote Lippen, roter Wein; Die kleine Kneipe in unserer Straße; Sag mir quando quando quando; Sierra madre del Sur: Da gab es fast niemanden mehr in der Caféteria, der stumm geblieben wäre, wobei die Flinken Socken wieder neidlos festgestellt haben, dass die Seniorinnen und Senioren, was die Textsicherheit anbelangt, doch wieder den ersten Platz belegt haben.
Die musikalische Palette des Eltingers, der mit dem Akkordeon ebenso umzugehen weiß wie mit dem Keyboard, war wieder wundervoll bunt und farbenprächtig, sodass eigentlich für jeden Geschmack etwas dabei gewesen ist. Nichtsdestotrotz erfüllte er bereitwillig auch noch zusätzliche Musikwünsche.
Besonders glücklich waren die Leonberger/Eltinger über den Auftritt von Rainer Kühnle. Ein Ehepaar erzählte den Flinken Socken bewegt, dass sie den Musiker eigentlich schon gekannt hatten, als er noch „a Bua“ gewesen sei und zusammen mit seinem Vater Musik gemacht hätte.
Das war ein Nachmittag für die Seele – so darf es weitergehen.
(Für den Förderverein Haus Guldenhof: Barbara Radtke)
